Unsere Selbstexperimente

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Felice

 Eine Woche ohne fossile Brennstoffe bei der Fortbewegung 

Meine Familie hat eine Woche ohne fossile Brennstoffe gelebt. Die meisten  Autos fahren mit fossilen Brennstoffen, jedoch hatten wir dieses Problem erst gar nicht, da wir ein Elektroauto fahren, das auch nur mit Ökostrom geladen wird, der von unserer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach kommt.  Morgens bin ich entweder mit dem Zug, der elektrisch betrieben wird, oder mit dem Elektroauto zur Schule gefahren. Wenn ich nicht so weit weg wohnen würde, könnte ich auch mit dem Fahrrad fahren. Meine Mutter ist mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren und mein Vater mit dem Elektroauto. Die Einkäufe wurden auch mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit unserem Auto getätigt. Am Wochenende sind wir mit dem Elektroauto nach Berlin gefahren und auch dies war problemlos möglich. Wir mussten nur einen 30 minütigen Stopp auf der Strecke einlegen um zu laden. Jedoch hätten wir diese kleine Pause auch ohne das Elektroauto gemacht. Um Freunde zu besuchen habe ich das Fahrrad genommen.  Eigentlich gibt es für alles einen Ersatz, und durch den Ersatz gibt es auch keine merkbaren Einschränkungen. Unser sehr gut wärmegedämmtes Haus wird mit Fernwärme geheizt.


Fazit: Natürlich haben wir persönlich ideale Voraussetzungen dadurch dass wir ein Elektroauto und ein sehr gut wärmegedämmtes Haus haben. Ich bin aber trotzdem der Meinung, dass man, wenn man genug darüber nachdenkt, in vielen Fällen weitgehend fossile Brennstoffe vermeiden kann oder großenteils ersetzen kann. 

 Dies ist auch sehr gesund für den Körper.  Meiner Meinung nach kann man es leicht schaffen eine Woche in Bezug auf die Fortbewegung ohne fossile Brennstoffe zu leben. Meine Großeltern haben ebenfalls eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ihres Hauses. Sie heizen mit einer Erdwärmepumpe und fahren ein Hybridauto.

Laura

Eine Woche ohne Verpackungsmüll

Ich habe diese Woche ein Selbstexperiment gemacht, indem ich versucht habe, eine Woche ohne Verpackungsmüll zu leben. Das heißt, dass ich kein Plastik benutzen darf, aber Glas, Papier etc., da dies recycle oder wieder verwendbar ist.

Am ersten Tag waren meine Mutter und ich einkaufen: Am einfachsten war es Obst und Gemüse zu kaufen, weil man es in Obstsäckchen mitnehmen kann oder einfach so ohne eine Verpackung. Bei Milchprodukten wurde es schon ein bisschen schwieriger. Die meisten Joghurts waren in einer Plastikverpackung. Letztendlich haben wir Joghurt und Milch in einer Glasverpackung gefunden. Es gab aber keine Butter, weswegen wir sie selber gemacht haben. Es war sehr zeitaufwendig und hat am Ende auch nicht so gut geschmeckt wie gekaufte Butter. Am schwierigsten fand ich es, herzhafte Lebensmittel zu finden. Die meisten Nahrungsmittel haben wir dann in einem Unverpackt Laden in der Elisengallerie gekauft.

In dem Laden konnte sich jeder Cornflakes, Mehl, Nudeln… in eigene mitgebrachte Behälter abfüllen. In diesem Laden habe ich ebenfalls eine Bambus-Zahnbürste gefunden. Danach sind wir noch zu einem Bäcker gefahren, wo wir einen Laib Brot in einer selbstmitgebrachten Stofftüte mitgenommen haben. Aufstriche wie Marmelade gab es im Glas und zum Beispiel Käse konnte man sich in Dosen statt in Papier mitnehmen. Wir mussten auf Snacks wie Chips verzichten, da es sie nur in Plastikverpackungen gab.  

                                               

Fazit:

Ich finde, dass der Selbstversuch eine gute Erfahrung war. Dennoch würde ich es nicht nochmal machen, weil es zu zeitaufwendig und deutlich teurer ist. Außerdem gibt es in den meisten Supermärkten nicht genügen verpackungsfreie Produkte.

Elena

Eine Woche ohne Fleisch

Ich habe letzte Woche ein Selbstexperiment zum Thema umweltfreundlicher leben durchgeführt. Jeder von uns musste eine Woche lang auf etwas verzichten . Ich habe auf Fleisch verzichtet.

Vegetarisch zu leben war keine große Herausforderung, da man genug andere Lebensmittel essen kann und Fleisch kein Grundnahrungsmittel ist.

Ich konnte viele vegetarische Gerichte im Internat und in Kochbüchern finden. Außerdem konnte man einfach das Fleisch weglassen und nur die Beilagen wie Kartoffeln oder Gemüse essen. Für mich war es auch einfache, weil wir ohnehin nicht jeden Tag Fleisch essen. Ich musste mir also nicht oft extra etwas zu essen machen. Wenn doch, dann meistens nur einen Teil wie beispielsweise bei Spaghetti Bolognese. Da habe ich ich mir statt der Bolognesesoße Tomatensoße gemacht.

Fleisch hinterlässt einen großen CO2 Abdruck, da die Haltung der Tiere, wie das Futter und die Produktion der Ställe, sehr viel CO2 produziert. Aber auch die Tiere selber. Diese pusten nämlich sehr viel Methan mit Hilfe von Pupsen in die Luft. Das Methan ist ebenfalls für einen großen Teil des Klimawandels verantwortlich.

Ein weiterer Vorteil vegetarisch zu leben sind die Kosten. Da wir, wenn wir Fleisch essen, meistens Bio Fleisch essen, ist es deutlich billiger kein Fleisch zu essen, da Bio Fleisch teuer ist. Kartoffeln, Reis oder Gemüse sind im Vergleich dazu deutlich günstiger.

Mir ist aber auch passiert, dass ich mir etwas fleischhaltiges zum Essen gemacht habe, weil ich vergessen habe, dass ich auf Fleisch verzichte. Dies denke ich passiert aber nur Anfangs, da man dann noch nicht immer daran denkt kein Fleisch zu essen, oder es einfach vergisst.


Fazit:

Mir hat das Experiment Spaß gemacht, da ich viele Gerichte gegessen habe, dich ich sonst nicht gegessen hätte und auch noch nicht probiert hatte. Z.B.: Polenta, Tofu oder Quinoa. Man isst viel gesünder da man das Gemüse nicht mehr als Beilage sondern als Hauptgericht isst. Die wichtigsten Gründe für mich dieses Experiment zu wiederholen oder sogar ganz auf Fleisch zu verzichten sind die Tiere, die unter schlechten Bedingungen leben nur um geschlachtet zu werden und die Umwelt, die durch das viele CO2 zerstört wird.

Anna

Eine Woche ohne Spülmaschine 

Ich habe eine Woche lang auf die Spülmaschine verzichtet und stattdessen mit der Hand gespült. Wir wollten herausfinden ob dies umweltfreundlicher ist und weniger (heißes) Wasser braucht.

Ich habe am Montag den 29.04.2019 mit dem Selbstexperiment angefangen und es eine Woche lang, also bis Montag den 06.05.2019, gemacht.

Nicht die Spülmaschine zu benutzten ist sehr viel Aufwand. Dadurch, dass man sonst nur das Geschirr aus oder in die Spülmaschine räumen muss und jetzt aber alles mit der Hand machen muss, braucht es viel mehr Zeit. Wir sind eine eher große Familie und haben deshalb immer sehr viel Geschirr, was gespült werden muss. Da wir viel Geschirr haben, muss während des Spülens das Wasser gewechselt werden. Das neue Wasser muss erstmals wieder erhitzen. Dies braucht dann viel Energie. Bei der Spülmaschine ist das ein wenig anders, da man mit einem Spülgang viel mehr Geschirr sauber kriegt als mit der Hand. Ich habe nach dem Mittagessen immer alleine gespült ohne die Hilfe von meinen Geschwistern, weil sie keine Zeit hatten. Alleine dauert es sehr lange, und danach musste ich immer noch meine Hausaufgaben machen und für Arbeiten lernen, weshalb ich immer weniger Freizeit hatte als sonst. Wenn man den Geschirrspüler ganz voll macht, bevor man ihn anstellt und ein energiesparendes Programm benutzt, dann braucht es weniger Wasser und Energie, als wenn man mit der Hand spült. Jedes Mal wenn ich gespült habe, musste ich das Wasser wechseln und das hat dann sehr viel Wasser und Energie gebraucht. Es gab allerdings auch Situationen, wo es gut war, mit der Hand zu spülen. An einem Tag beispielsweise hatten wir ein Messer zu wenig. An der Stelle war es dann gut mit der Hand zu spülen, da es viel schneller ging. Bei großen Schüsseln oder Töpfen ist es auch einfacher, sie mit der Hand zu spülen, da sie in der Spülmaschine zu viel Platz brauchen würden. Sie sind aber auch oft nicht für  Spülmaschinen geeignet.


Fazit: Man kann also sagen, dass es umweltfreundlicher ist, die Spülmaschine zu benutzten. Einerseits braucht sie für mehr Geschirr weniger Zeit und Wasser und andererseits spart sie Energie. Wenn man aber nur ein oder zwei Sachen spülen muss, sollte man dies auf jeden Fall mit der Hand machen. Es lohnt sich nicht, die Spülmaschine für ein paar Gläser oder Löffel anzustellen. Wenn man die Spülmaschine nutzt sollte sie immer ganz voll sein. Wenn das Geschirr jedoch nicht so schmutzig ist, kann man auch in der Regel ein Sparprogramm nutzen, bei dem auch aller Schmutz und alle Bakterien mit weniger Wasser entfernt werden.